willemschulz.de - Offizielle Website von willem schulz - Projekte http://www.willemschulz.de/Projekte willemschulz.de - Offizielle Website von willem schulz http://www.willemschulz.de ../templates/default/bilder/logo.gif Zyklon <p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14pt; font-family: Arial;" lang="IT"><span style="font-size: xx-large;">ZYKLON</span><br /></span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-size: 14.0pt; font-family: Arial; mso-ansi-language: IT; mso-fareast-language: EN-US;" lang="IT">Performance f&uuml;r Cello solo</span></p> <p><span style="font-size: 14.0pt; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;">In einer permanenten Drehung schleudert der Musiker sein Instrument um sich herum. Die dabei entstehenden Windger&auml;usche werden &uuml;ber ein schnurloses Mikrofon abgenommen und verst&auml;rkt. Durch verschiedenartige Schleudertechniken wird der Sound so differenziert, dass ein sogartiger dramatischer Ablauf eines stilisierten Hurricans entsteht. </span><span style="font-size: 14pt; font-family: Arial;" lang="FR">K&ouml;rperMusik par exellence. </span></p> http://www.willemschulz.de/Projekte/Zyklon Silva.Musica <p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Eine </span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-size: 16.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt; font-family: Verdana;">Musikalische LandArt </span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;f&uuml;r </span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">mobiles Streichorchester, 2 S&auml;ngerinnen, Saxophon, Schlagzeug und eine T&auml;nzerin</span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;Die Inszenierung wird konkret f&uuml;r einen Wald entwickelt. </span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;Im September 2011 realisiert in einem Wald in der N&auml;he von Neuenkirchen-V&ouml;rden in Zusammenarbeit mit KUNAKO e.V.</span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;</span></p> <h1><span style="font-size: medium;">Ablauf</span></h1> <ul> <li><span style="font-family: Verdana;">SKULPTURENWALD</span></li> </ul> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">Das Publikum wird empfangen von einem Wald voller Skulpturen &ndash; der Natur, der bildenden Kunst und der Musik. Wie in einem Museum wandelt jeder Besucher nach eigener Intuition durch das Gel&auml;nde, um die einzelnen Objekte zu entdecken und ihre Eigenart zu erleben. </span></p> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;Anschlie&szlig;end 3 Konzerte:</span></p> <ul style="margin-top: 0cm;" type="square"> <li class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">FARBEN DER STILLE - in einem verwunschenen Biotop</span></li> <li class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">SCHWARM - ein Schwarm von MusikerInnen in einem lichten Baumensemble</span></li> <li class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">HEXE - ein mystischer Tanz im Schatten</span></li> </ul> <h3><span style="font-size: small;">Pause</span></h3> <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">&nbsp;Konzerte im Zentrum des Waldes </span></p> <ul style="margin-top: 0cm;" type="square"> <li class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">ROT - ein Tuchtanz bis in die Baumwipfel</span></li> <li class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana;">FINALE - Konzert f&uuml;r Saxophon, Schlagzeug und Orchester</span></li> </ul> <p>&nbsp;</p> <p><em>Fotos: Benno Behrens, Vechta</em></p> http://www.willemschulz.de/Projekte/SilvaMusica à la capella <p><strong>Beitrag der Cooperativa Neue Musik e.V. im Rahmen des Projektes<br />&bdquo;Das Bielefelder Gef&uuml;hl" des Kunstvereins Bielefeld</strong></p> <p><strong><span style="font-size: large;">a la capella</span><br />Die Capella hospitalis - ein soziales Konzert</strong></p> <p>Zahlreiche Mitwirkende</p> <p>Komposition, Inszenierung und Regie - Willem Schulz</p> <p>Capella hospitalis, Teutoburger Str. 50, Bielefeld<br />Dienstag, 28. April, 19 Uhr<br />Urauff&uuml;hrung</p> <p>Die Capella hospitalis ist ein echtes Kleinod in Bielefeld.</p> <p>Nach einer wechselvollen Geschichte, in der das neugotische Geb&auml;ude der Aussegnung, der Pathologie und der Lagerung diente, wird es nun, nach einer grundlegenden inneren Erneuerung seit 6 Jahren, als &bdquo;Raum der Stille", der Begegnung, der menschlichen und k&uuml;nstlerischen Ber&uuml;hrung neu belebt.</p> <p>Die moderne architektonische und k&uuml;nstlerische Raum- und Lichtgestaltung der Capella hospitalis definieren den Spannungsbogen zwischen gestern und heute. Ein Verein engagierter Menschen hat die inhaltliche Entwicklung und die Regie der Aktivit&auml;ten in die Hand genommen.</p> <p>&Auml;rzte und Krankenhausmitarbeiter lassen sich durch die besondere Aura der R&auml;umlichkeiten in Konferenzen unterst&uuml;tzen. T&auml;gliche &Ouml;ffnungszeiten und eine verl&auml;ssliche Besetzung geben dem spontanen Gespr&auml;chsbedarf von Menschen in Krisen Zeit und Raum. Regelm&auml;&szlig;ige Abende mit Gesang und Tanz laden ein zu gemeinschaftlicher Kultur. Jours fixes f&uuml;r neue Musik und Kunstvortr&auml;ge bieten vertiefende Weiterbildung. Und last but not least werden Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzabende und Performances mit K&uuml;nstlerInnen verschiedenster Couleur veranstaltet, die sich durch ihre Qualit&auml;t und die besondere Intimit&auml;t der Abende einer gro&szlig;en Beliebtheit erfreuen und im Kulturleben Bielefelds inzwischen zu einer festen Gr&ouml;&szlig;e entwickelt haben.</p> <p>Im Rahmen des Projektes: DAS BIELEFELDER GEF&Uuml;HL des Kunstvereins entstand die Idee, die Capella hospitalis mit ihren Facetten insgesamt als Kunstwerk zu inszenieren. Willem Schulz, der schon zahlreiche sparten&uuml;bergreifende Projekte entwickelt hat (z.B. die BodenSinfonie auf der Expo Hannover, die Stadtsinfonie auf dem Alten Markt, listenBI bei &bdquo;ab in die Mitte", uvm. www.willemschulz.de ), hat den Auftrag bekommen, diese ungew&ouml;hnliche k&uuml;nstlerische Integration architektonischer, kultureller und sozialer Aspekte zu leisten. Im Sinne der Beuysschen sozialen Plastik, kann hier - von einem Komponisten entwickelt - ein soziales Konzert (lat. conserere: &bdquo;zusammenf&uuml;gen") entstehen, das es in einer solchen Weise noch nicht gab.</p> <p>&nbsp;</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/a-la-capella bodenSINNfonie <p><em>Eine KlangRaumKomposition</em></p> <p>Die 30-min&uuml;tige <strong>bodenSINNfonie</strong>, gespielt auf B&uuml;hnen, D&auml;chern und aus Fenstern des Marktplatzes durchstreift in ihrem Ablauf sehr unterschiedliche Aspekte des Themas Boden: die materiellen Strukturen des Erdinneren, verschiedenartige Bilder der Erdoberfl&auml;che zwischen Atem und Versiegelung, Kreisl&auml;ufe der Natur, die tiefe Verbindung des Menschen mit der "Mutter Erde" und andererseits seine harten Eingriffe, mit der er dieses Verh&auml;ltnis zerst&ouml;rt. Ein St&uuml;ck, das die Ambivalenz des menschlichen Umgangs mit dem Boden ber&uuml;hrt.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><span style="font-size: medium;">Mitwirkende:</span></strong></p> <table style="width: 454px; height: 262px;" border="0"> <tbody> <tr> <td valign="top"><strong>Tuba<br />Frontlader<br />Frauenstimme<br />Flex und Stemmhammer<br />Mischmaschine<br />Trommeln und Schlagwerk<br />R&uuml;ttler<br />Hexler<br />M&auml;nnerstimme<br />Stra&szlig;enreinigungsfahrzeug<br />Baritonsaxophon<br />Gong<br />Kipplaster<br />Erdhammer und Explosionsstampfer<br />Schaufeln und Schubkarren<br /><br />Tanztheater Stakkato<br /><br /><br /><br /><br /><br />Choreographie<br /><br />Leitung</strong></td> <td valign="top">Artur Mazurkowski <br />Bodo Haverland <br />Anke Z&uuml;llich-Lisken <br />Ludger Klus <br />Bernd Gravel <br />Gerson Stiening <br />Martin Gebbeken <br />Georg van D&uuml;lmen <br />Mitch Heinrich <br />Harrald Gerdes <br />Christoph Lanver <br />Pia Paum <br />Andreas Bruns <br />G&uuml;nter Burke <br /><br />Nicole Tiedemann, Gerhard Stengert, Klaus Wallmeier <br />Mira Dadhe, Karen Zimmernmann,<br />Dagmar Haverkamp, Wolfgang Schr&ouml;der, Jutta Kr&uuml;ger, Bry Kotzke, Dorothee Albers, Gabriele Schlenstedt <br />Erneste Junge <br /><br />Willem Schulz</td> </tr> </tbody> </table> <p>&nbsp;</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/bodenSINNfonie wellen - sinfonie <p><em>f&uuml;r</em><br /><strong>Rathausplatz, Crossover-Ensemble, Feuerwerk und Licht</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><span style="font-size: medium;">Mitwirkende:</span></strong></p> <table style="width: 484px; height: 438px;" border="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Voice Art<br />Klassischer Gesang<br />Soul- und Jazzgesang<br />Kehlkopfgesang<br />Rap <br />Sopransaxophon<br />Akkordeon <br />Violine<br />Viola<br />Violoncello<br />E-Bass<br />Kirchenorgel <br />MikroNoising + Moog<br />Live-Elektronik<br />Sampling-Schlagzeug<br />Gro&szlig;e Trommel + Drumset<br />Steeldrum, Gongs, Metalle und Donnerbleche<br /></strong> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Feuerwerk<br />Lichtinszenierung<br /></strong></p> <p><strong><br />Beschallung/Beleuchtung/B&uuml;hnen<br />Klangregie<br />Monitortechnik/Mix <br />Lichttechnik/Programmierung</strong></p> <p><strong><br /></strong></p> <p><strong>Leitung</strong></p> </td> <td>Isabeella Beumer <br />Sigrid Heidemann <br />Kerstin Belz <br />Kolja Simon <br />Patrick von Bortkewitsch <br />Christina Fuchs <br />Mirjana Petercol <br />Christiane Kumetat, Susanne Schulz <br />Johanna Geith <br />Beate Zilias <br />Jan Krause <br />Wolf-Eckart Dietrich <br />Patrick von Bortkewitsch <br />Franko Frankenberg <br />Karl Godejohann <br />Florian Altenhein <br />Peter Wr&ouml;bel <br /> <p><br /> <br />Claudio Vendramin + Karl Knall Team <br />J&uuml;rgen Heckmanns</p> <p>Tour Audio/Michael Bolius <br />Erhard Kanicki <br /> Hans-J&ouml;rg Paesler <br />Udo Thimm</p> <p>&nbsp;</p> <p>Willem Schulz</p> </td> </tr> </tbody> </table> <p>&nbsp;</p> <p><span style="font-size: medium;"><strong>Zum St&uuml;ck:</strong></span></p> <p>Die <em><strong>wellen-sinfonie</strong></em> ist ein Kompositionsauftrag f&uuml;r die &bdquo;ab in die Mitte" Veranstaltungen in Herford im September 2003 unter dem Thema &bdquo;Die Wa(e)lle". Das Werk hat die Aufgabe, den Rathausplatz in einer v&ouml;llig neuartigen Konzeption von Musik-, Licht- und Feuerwerks-Komposition umzusetzen und f&uuml;r ein breites Publikum erfahrbar zu machen. Das Publikum steht dabei mitten im bespielten Raum: aus der Kirche, von den umliegenden D&auml;chern und Balkonen, aus Fenstern und T&uuml;rmen, sowie von exponierten Podesten spielen die Mitwirkenden unter der Leitung des Komponisten, der in der Mitte des Platzes positioniert ist.</p> <p>Musik, Feuerwerk und Licht und Raum treten in der <em><strong>wellen-sinfonie</strong></em> in eine integrierte Beziehung, die von vornherein zusammen gedacht und komponiert wurden. Sie verk&ouml;rpern in dem St&uuml;ck eigenst&auml;ndige &bdquo;Stimmen", die zeitweise auch solistisch eingesetzt werden.</p> <p><strong>Wellen</strong> als grundlegende Energieform der Welt in allen Zeiten zwischen Urknall und Apokalypse sind in dieser Sinfonie auf verschiedenste Weise erlebbar. W&auml;hrend sie sich r&auml;umlich im gesamten Spielfeld des Auff&uuml;hrungsplatzes bewegen, beziehen sie sich inhaltlich auf einen Spannungsbogen zwischen archaischen Naturkr&auml;ften und futuristischen Kunstwelten: von imaginierten Szenarien wie Urkl&auml;ngen, Eruptionen und gewaltigen Mutationen, von elementaren Verwandlungsprozessen erdiger, w&auml;ssriger, feuriger und luftiger Materie, &uuml;ber kreat&uuml;rliche - tierische und menschliche - Expressionen und kulturelle Fragmente, bis hin zur elektronischen Wellengenerierung und zu k&uuml;nstlichen Akkumulationsprozessen.</p> <p>Dies aber nicht entsprechend einer linearen Zeitvorstellung, sondern durchsetzt mit &bdquo;Fenstern" vertikaler Schnitte, einem Nebeneinander von anscheinend weit Entferntem und H&ouml;rbildern von Gleichzeitigkeit. Welle, W&auml;rme, Wachstum und andererseits Wall, Blockierung, Explosion und Aufl&ouml;sung sind Grundprinzipien, die sich zeitlos wiederfinden und ihre verschiedenartigen zeitgem&auml;&szlig;en Ausdrucksmittel finden.</p> <p>In der Formation der MusikerInnen wird zudem ein St&uuml;ck der Herforder Geschichte versinnbildlicht. Jahrhundertelang wurde die Stadt stark von <strong>Frauen</strong> bestimmt, besonders in der Herforder Abtei. Frauen werden in diesem St&uuml;ck deshalb das zentrale Hauptportal des Rathauses &bdquo;besetzen". Weiterhin wird die kirchliche Dominanz durch Arien mit biblischen Textzitaten, durch Gebets-Ch&ouml;re sowie die Kirchenorgel im Klangbild der Sinfonie umgesetzt.</p> <p><br />Durch eine hochprofessionelle quadrophonische Soundtechnik werden akustische Massen in den Dimensionen des Platzes mit Geschwindigkeiten zwischen gewaltiger Langsamkeit und fl&uuml;chtiger Schnelligkeit hin und her geschickt sowie Imaginationen von gro&szlig;er Ferne und N&auml;he erzeugt.</p> <p>Das Feuerwerk ist sowohl mit seiner akustischen Seite integriert, wie nat&uuml;rlich auch optisch mit seinen vielf&auml;ltigen Bildern von W&auml;rme, Energie, Bewegung, Lichtkunst, &uuml;berraschendem und prachtvollem Zauber, wie auch von Hitze, Feuerwellen, Naturgewalten, Explosionen, Zerst&ouml;rung und medialer Kriegsberichterstattung.</p> <p>Auch hier wird - ebenso wie mittels der Lichtgestaltung - der gesamte Platz mit seiner Architektur inszeniert. Durch feine Farbabstimmungen kann der Rathausplatz in einem neuen Licht erscheinen.</p> <p>&nbsp;</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/wellen-sinfonie Ländliche Sümpfonie <p>F&uuml;r den Komponisten Willem Schulz kann alles zu Musik werden, was h&ouml;rbar ist. In seiner L&auml;ndlichen S&uuml;mpfonie sch&ouml;pft er aus dem Reichtum l&auml;ndlicher Kl&auml;nge und Ger&auml;usche und verdichtet sie zu einem musikalischen Ereignis ganz besonderer Art: Traktorenknattern und Vogelzwitschern, Kreiss&auml;gen und Chorgesang, Gewehrsch&uuml;sse und Glockenklang, Metallbearbeitung und Tierstimmensamples, die Musik einer Orgel und die einer Flex. Akustische Widerspr&uuml;che, die in diesem Werk in Kontakt treten, so wie es der heutigen Wahrheit auf dem Lande entspricht. Willem Schulz will sich als K&uuml;nstler mit den aktuellen Erfahrungen aunserer Welt auseinandersetzen, dem verlogenen l&auml;ndlichen Idyll ein kreatives neues Bild entgegensetzen. Und das kann Spa&szlig; machen: Gekleidet in festliches Schwarz werden Landwirte und Motorradfreaks zu Musikern, die eine Partitur verfolgen. Der achtk&ouml;pfige Experimentalchor vereint sich mit dem Gesang der Kreiss&auml;ge. Dieselgestank, spr&uuml;hende Funken, Motorengebr&uuml;ll, Vogelgezwitscher und Schweinegrunzen kulminieren zu einem musikalischen Ereignis f&uuml;r alle Sinne: Ein Kunstwerk, das nur in der Provinz geschaffen werden konnte!</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="font-size: medium;"><strong>Mitwirkende:</strong></span></p> <table style="width: 474px; height: 22px;" border="0"> <tbody> <tr> <td>Pistolen und Knallk&ouml;rper<br />Flex<br />Kreiss&auml;ge<br />Metallbearbeitung und Schlagzeuge<br />Harley-Davidson<br />Triumph/Motorrad<br />Tierstimmen- Sample<br />Lanz Bulldog/Traktor<br />Glocken<br />Experimentalchor</td> <td><br /><br />Oliver Haferkamp <br />Ingo Eser <br />Jochen Lauks <br />Wolfram Meier <br />und Big Jan Soller <br />Martin Kienker, Volker Kienker <br />Carsten Schulz <br />Patrick von Bortkewitsch <br />Johannes Baehr <br />Thomas Pfeifer <br />Susan Barthold, Elke Donder, Ulla F&uuml;hring, Jutta Ke&szlig;el, Bri Kotzke, Thomas Pfeifer, Gabriele Rehberg, Rita<br />Strobkriemann</td> </tr> </tbody> </table> http://www.willemschulz.de/Projekte/Landliche-Sumpfonie Odyssee <p><em>Mit dem Bus ganzt&auml;gig unterwegs<br />zu Kunstaktionen<br />an ungew&ouml;hnlichen Orten der Region</em></p> <p>So wie vor fast dreitausend Jahren der sagenumwobene Odysseus auf seiner Irrfahrt in die Heimat einer Vielzahl und Vielfalt von abenteuerlichen Stationen begegnete, die ihn bei allen Schwierigkeiten reich an Erfahrungen machte, bot diese Odyssee - auf einen Sonntag gek&uuml;rzt - eine M&ouml;glichkeit, die Region Melle auf eine besondere Art zu erleben. Die Teilnehmer stiegen morgens in einen Bus, ohne zu wissen, wohin die Reise sie f&uuml;hren w&uuml;rde.</p> <p>Insgesamt 11 Stunden dauerte die Meller Odyssee, Kunstgenuss an 13 Stationen: an Orten, die typisch oder besonders in dieser Gegend sind, die einen Zauber oder eine Dissonanz ersp&uuml;ren lassen. &Uuml;ber 30 K&uuml;nstler/Innen hatten diese Orte gestaltet und in Erlebnisraume verwandelt.</p> <p>F&uuml;r ca. 15 bis 20 Minuten erlebten die G&auml;ste an jeder Station au&szlig;ergew&ouml;hnliche Raumbilder, Musik, Tanzszenen, Kunst, Texte und Performance. Auch das Essen reihte sich in besonderer Weise in den Zyklus der Kunstereignisse ein. Zeiten der Besinnung und Entspannung waren im Rhythmus des Tages eingeplant.</p> <p>Ort und Kunst traten in Dialog, in ein kostbares Zusammenspiel, ver&auml;nderten sich gegenseitig, lie&szlig;en neue Bilder, Eindr&uuml;cke und Visionen entstehen. Die Odyssee er&ouml;ffnete die Chance, in eine andere Dimension einzutauchen - jenseits vom normalen Blick des allt&auml;glichen Lebens. Bekannte Pl&auml;tze, Landschaften, Fabrikationshallen, Halden, H&ouml;fe, etc. bekamen neue Farben, Kl&auml;nge, Bil&shy;der, Geschichten und Spannungen.</p> <p>Eine Reise ins Ungewisse.<br />Ein Abenteuer.</p> <p><br /><span style="font-size: large;">Mitwirkende:</span></p> <p>Erneste Junge, Dorothee Albers, Jutta Kr&uuml;ger, Wolfgang Schr&ouml;der, Heinz Schweer, Bri Kotzke, Mirjana Petercol, Thomas Pfeifer, Anke Z&uuml;llich-Lisken, Gerd Lisken, Patrick von Bortkewitsch, Anwar Said, Dieter Strothmann, Gabi Kollmeyer, Ulla F&uuml;hring, Jut&shy;ta Kessel, Amod F&uuml;hring, Gabriele Rosenkranz, Hannes Niedernolte, Friedemann Enke, Rudolf Schulz, Dieter Pentzek, Markus Mansfeld, Elvira Wickborn, Marija Stipic, Ulrike Schengber, Maria Otte, Steffen Capteyn, Wolfgang Baumg&auml;rtner, Beate Benninghoff, Ursula-Maria Busch, Ulrich Niederholtmeyer-Busch, Frauke Honerkamp u.a.</p> <p>Reiseleitung: Epi Winkelmann<br />Regie: Marcello Monaco,<br />Idee, Musik und Gesamtleitung:<br />Willem Schulz</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/Odyssee Kamikaze <p><a href="/upload/media/pdf/projekte/Kamikaze.pdf" target="_blank">DOWNLOAD</a> pdf</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/Kamikaze ting II <p><em>Musik f&uuml;r eine Insel</em><br /><strong>Ein musikalisches LandArt- Projekt von Willem Schulz</strong></p> <p>Musik zu entwickeln, die Kontakt zu dem Moment hat, in dem sie erklingt, die eine ,,Stimmung" sucht zu dem Ganzen ihrer Umgebung und damit auch zu der Landschaft und Architektur des Ortes, ist mir seit langem ein Bed&uuml;rfnis. Hierzu verhalf mir nach der Ausbildung in klassischer Musik vor allem die freie Improvisation. Diese Besinnung auf die eigene Intuition, Spontaneit&auml;t und Formkraft f&uuml;hrte geradlinig zur Einbeziehung der <strong>Atmosph&auml;re eines Ortes</strong> und zu einer <strong>choreographischen Gestaltung der Musik</strong>. 10 Jahre ,,Erstes Improvisierendes Streichorchester" mit einer Vielzahl von Raumexperimenten ergaben einen reichen Erfahrungsschatz. Mehrere Inszenierungen von Stadt- und Landschaftsmusiken (,,gestrichen" (87), ,,Atem" (88), ,,Moment Mal" (89), in Osnabr&uuml;ck; ,,silva musica" (91) in Hildesheim; ,,Libelle" (91) in Wuppertal u.a.) waren Fr&uuml;chte dieser Arbeit.</p> <p><strong>ting I</strong> - Musik f&uuml;r 7 Orte in Osnabr&uuml;ck - wurde im September 94 uraufgef&uuml;hrt. Die daf&uuml;r ausgew&auml;hlten Orte hatten vorwiegend <strong>st&auml;dtischen</strong> Charakter - eine stillgelegte Fabrikhalle, eine Bahnunterf&uuml;hrung, der Platz der Alten Synagoge, u.a. Aber bereits hier ging es darum, das <strong>Wesen dieser Orte</strong> h&ouml;rbar zu machen. Dazu geh&ouml;rte z.B. auch in einen musi&shy;kalischen Kontakt zu einem Baum oder einem Stein zu treten.</p> <p><strong>ting II</strong> ist die Konzentration auf die Beziehung <strong>Natur - Mensch - Kunst</strong>. Durch &ouml;ffentliche F&ouml;rderung f&uuml;r ein musikalisches LandArt- Projekt erhielt ich die Chance, mit meiner Musik weit in den l&auml;ndlichen Raum zu gehen, dort wo normalerweise die experimentelle Kunst keinen ,,N&auml;hrboden" findet. Nach einigen Recherchen fiel die Wahl auf Spiekeroog, das in Bezug auf die Naturbelassenheit von Landschaften mit 86% an der bundesdeutschen Spitze steht. Die Offenheit von Kurverwaltung, Kirchen und der Hermann-Lietz-Schule f&uuml;r ein solch ungew&ouml;hnliches Kulturprojekt war unerwartet gro&szlig;. So konnte die Konkretisierung beginnen.</p> <p>Mit Hilfe von Insulanern und der eigenen Sp&uuml;rnase begann ich die Insel zu entdecken und entschied mich f&uuml;r 7 Orte, die mich als Musiker in besonderer Weise ansprachen. Hier lie&szlig; ich mich zu Musik inspirieren, die nach meinem Eindruck zu den einzelnen Pl&auml;tzen ge&shy;h&ouml;rte. So entstand f&uuml;r jeden Ort eine eigene Komposition und Choreographie.</p> <p>Die kreative Kraft des Menschen in <strong>Resonanz</strong> zu setzen zu den Gestaltungskr&auml;ften der Natur, ist der Sinn dieses Projektes. Mit musikalischen Kompositionen herauszugehen aus dem Konzertsaal, hinein in vom Leben pulsierende - oder auch kranke und sterbende -Orte, er&ouml;ffnet die Chance, neben den Zuh&ouml;rern auch den Platzen selber musikalische Er&shy;fahrung zu geben. Begreift man einen Ort als lebendiges Wesen, ebenso wie einen Baum oder das Meer, so kann der Mensch mit einer k&uuml;nstlerischen Aktion in einen wirklichen Austausch treten. Musik, die den Eigenarten, den feinstofflichen Stimmungen und Schwingungen, den Zeichen eines Ortes lauscht und sich dem Prinzip von Geben und Nehmen hingibt, kann zu neuer Erfahrung wie auch zu neuem k&uuml;nstlerischen Material f&uuml;hren.</p> <p>Ein Beispiel f&uuml;r die Kommunikation mit der Natur in der Kompositionsweise ist die Ein&shy;beziehung der <strong>Sandpartituren</strong> : Einen Abend ging ich ersch&ouml;pft am Strand entlang. Mit einem Gef&uuml;hl der Leere schaute ich nach unten. Da sah ich pl&ouml;tzlich ein Wellenrelief im Sand vor mir, das meiner musikalischen Vorstellung von Feldstrukturen ( die dem &Auml;hnlichkeitsprinzip und nicht dem Gleichheitsprinzip folgen ) exakt entsprach. Ich wusste sofort : das ist eine fertige Partitur, ein Geschenk ! Ein paar Schritte weiter dann v&ouml;llig andere Strukturen, monochrome oder auch mehrschichtige. Ich nahm den Fotoapparat heraus und sammelte davon eine Vielzahl f&uuml;r mein Notenmaterial. Erf&uuml;llt von gl&uuml;cklicher Finderenergie war mir gleich klar, wo ich es einsetzen w&uuml;rde.</p> <p>Oder: Aus der Ferne erscheint ein Wald als eine amorphe gr&uuml;ne Einheit. Gehe ich hinein, sehe ich den einzelnen Baum in seiner Einzigartigkeit. Dieses spiegelt f&uuml;r mich die <strong>M&ouml;glichkeiten eines Orchesters</strong>: als einheitliche Masse, frontal pr&auml;sentiert und andererseits als ein Netzwerk vieler Individuen, jedes in seiner Eigenart spielend, zwischen denen der Zuh&ouml;rer wandeln kann.</p> <p><strong>ting II</strong> ist ein Spiel mit der Natur. Da diese ein Lebewesen ist, das nicht einfach nur zu nutzen ist, h&auml;ngt die Realisation von ihrer sensiblen Zu"stimmung" ab: mit Wind und Wetter &auml;u&szlig;ert sie ihre Bereitschaft.</p> <p>&nbsp;</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/ting-II Haut. Salz. Körper <p><strong>eine Produktion des Tanztheaters der St&auml;dtischen B&uuml;hnen Osnabr&uuml;ck</strong></p> <p><strong>zu Ehren des 100j&auml;hrigen Geburtstages von Felix Nussbaum</strong></p> <p><strong>mit dem Ensemble des Osnabr&uuml;cker Tanztheaters, Ltg. Gregor Z&ouml;llig und den Osnabr&uuml;cker K&uuml;nstlern<br />Elisabeth Lumme, </strong>bildende K&uuml;nstlerin<strong><br />Hiltrud Sch&auml;fer, </strong>bildende K&uuml;nstlerin<strong><br />Willem Schulz, </strong>Komponist sowie<strong><br />Mitgliedern des Sinfonieorchesters der St&auml;dtischen B&uuml;hnen Osnabr&uuml;ck</strong></p> <p><strong>Tanzproduktion mit Neuer Musik und bildender Kunst</strong></p> <p>Auf Einladung von Gregor Z&ouml;llig erarbeiten die genannten Osnabr&uuml;cker K&uuml;nstler einen Tanztheaterabend, in dem bildende und darstellende Kunst sowie Neue Musik zu einem Gesamtkunstwerk zusammenflie&szlig;en.</p> <p><br /><strong><span style="font-size: medium;">HAUT</span><br />Solo, Pas de deux</strong></p> <p>Die H&auml;utungen von Hiltrud Sch&auml;fer bestehen aus handgesch&ouml;pftem Papier, das sich wie eine Haut &uuml;ber den menschlichen K&ouml;rper legt, diesen aber weniger zu sch&uuml;tzen scheint als den Eindruck von seiner Zerbrechlichkeit und Verg&auml;nglichkeit hervorruft.</p> <p>Die H&auml;utungen inspirieren Gregor Z&ouml;llig und die T&auml;nzer, sich &uuml;ber Bewegung mit Material und Objekt auseinanderzusetzen. Gleichzeitig spielen die T&auml;nzer mit den H&auml;utungen als menschlichen Zustandsformen (&bdquo;in eine andere Haut schl&uuml;pfen"). Die Erfahrung des fortschreitenden Lebens und der mit dem Alterungsprozess verbundenen unterschiedlichen Zust&auml;nde des K&ouml;rpers werden untersucht.</p> <p>W. Schulz schafft eine spezielle Klangwelt mit Sopran, Streichquartett und Klarinette, in der die H&auml;utungen h&ouml;rbar zu atmen scheinen.</p> <p><br /><strong><span style="font-size: medium;">SALZ</span><br />Gruppenchoreografie</strong></p> <p>Elisabeth Lumme projiziert Videoarbeiten auf einen Salzberg. Dieser virtuellen Konstruktion von Wirklichkeit fl&ouml;&szlig;en die T&auml;nzer Leben ein.</p> <p>Der im ersten Teil nachempfundenen Verletzbarkeit des menschlichen Lebens werden Bilder/Assoziationen des Wohlgef&uuml;hls (sich in seiner Haut wohl f&uuml;hlen), der Erotik und der Energie/Kraft (Schwei&szlig;/Salz) gegen&uuml;bergestellt. Mit dem so entstehenden Eindruck von Vitalit&auml;t spielen die Bewegungen der T&auml;nzer.</p> <p>Willem Schulz erweitert das Instrumentarium f&uuml;r diese visuellen Welten durch elektronische und rhytmische Klangwelten.</p> <p>Ort: Stadttheater Osnabr&uuml;ck</p> <p>Weitere Vorstellungen:</p> <p>11. und 12.12.04<br />08. und 14.01.05 (abgesagt wegen Krankheit)<br />20. und 27.02.05<br />05. / 12. und 17.03.05<br />22. und 24.04.05</p> http://www.willemschulz.de/Projekte/Haut-Salz-Korper